Freiwillige Feuerwehr Wonsheim
Quelle: Allgemeine Zeitung Bad-Kreuznach

Großalarm im Tanklager

16.04.2012 - FÜRFELD

ÜBUNG Kreisübergreifende Zusammenarbeit von Feuerwehr und Rettungsdienst trainiert

(red). Feuer in einem Tanklager mit zahlreichen Verletzten, so lautete das Szenario der gemeinsamen Übung der Landkreise Bad Kreuznach und Alzey-Worms am Freitag.

Angenommen wurde ein Leck in einer Kraftstoffleitung, hervorgerufen durch Baggerarbeiten. In der Folge brach ein Feuer in der Nähe des Tanklagers aus, durch das zahlreiche Arbeiter verletzt wurden. Ziel der Übung war, die kreisübergreifende Zusammenarbeit der verschiedenen Organisationen zu testen und weiter zu optimieren. Um die Übung so realistisch wie möglich durchzuführen, wurde sie bis zum Schluss geheim gehalten.

Um 19.03 Uhr am Freitagabend wurde der erste Alarm ausgelöst. Im Laufe der nächsten Stunden wurden insgesamt 15 Feuerwehreinheiten aus beiden Landkreisen mit 100 Kräften sowie die Schnelleinsatzgruppe „Sanitätsdienst“ von Deutschem Roten Kreuz und Maltesern mit 18 Fahrzeugen, zwei Motorrädern und 50 Helfern alarmiert. Zusätzlich kamen die Führungsgruppe und der Gefahrstoffzug des Landkreises Bad Kreuznach, die Rettungshundestaffel aus Hennweiler und das Team Medien zum Einsatz.

Insgesamt waren an der Übung 170 Rettungskräfte beteiligt. Während der Sanitätsdienst 18 Verletztendarsteller versorgte, dichteten die Feuerwehren die defekte Kraftstoffleitung ab, löschten das Feuer und kühlten die Kraftstofftanks und errichteten vorsorglich eine schwimmende Ölsperre auf dem Appelbach.

Die Einsatzleitung hatte Kreisfeuerinspekteur Werner Hofmann. Für die Organisation der medizinischen Rettungsmaßnahmen waren der Leitende Notarzt Dr. Peter Schmidt und Benjamin Zurek als Organisatorischer Leiter Rettungsdienst zuständig. Nach Übungsende wurden alle eingesetzten Kräfte von der Schnelleinsatzgruppe verpflegt. Werner Hofmann bei der anschließenden Nachbesprechung: „Das Übungsziel wurde erreicht. Alle Beteiligten haben professionell und mit hoher Motivation gearbeitet. Die Übung hat uns aber auch wertvolle Erkenntnisse gebracht, die in die Aus- und Fortbildung der Einheiten einfließen werden.“


 

Bei dem Aufprall wurde das Unfallfahrzeug in Stücke gerissen (Quelle: dapd)

In Rheinland-Pfalz sind bei einem Verkehrsunfall nahe Wöllstein vier Menschen getötet worden, darunter ein Kind. Ein Mann wurde schwer verletzt. Ein voll besetztes Auto war am Sonntagabend auf der Bundesstraße 420 im Landkreis Alzey-Worms gegen zwei Bäume gekracht.

Bei dem heftigen Aufprall wurde das Fahrzeug auseinandergerissen. Vier Insassen starben sofort. Bei den Toten handelt es sich um zwei Frauen im Alter von 29 und 33 Jahren sowie einen 39-Jährigen und seinen zehn Jahre alten Sohn.

Ein 46-Jähriger wurde mit lebensgefährlichen Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht. "Sein Zustand ist stabil, allerdings schwebt er noch immer in Lebensgefahr", sagte ein Polizeisprecher in der Nacht zu Montag.

"Riesiges Trümmerfeld"

Das Auto war gegen 21.30 Uhr aus bislang ungeklärter Ursache in einer leichten Rechtskurve nach links von der Fahrbahn abgekommen und gegen die Bäume geprallt. "Es ist ein riesiges Trümmerfeld, das sich durch den Unfall ergeben hat", sagte ein Polizeisprecher.

Zur Bergung der Opfer waren 80 Kräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst im Einsatz. Die Bundesstraße war für mehrere Stunden für den Verkehr gesperrt.

Ein Gutachter soll nun klären, wie es zu dem Unfall kam. Nach ersten Ermittlungen der Polizei war kein anderer Wagen an dem Unfall beteiligt.
 

 

Tagesdaten

19. Mai 2012, 20:07 Uhr
Created by Ziegert IT

Aktuelle Einsätze

Gebäudebrand   Wendelsheim   02 Mai 2012 01:38   mehr ...

Umfrage

Wetter

Wetter News von wetter.com
Wissen welches Wetter kommt: Wetterprognosen und Wetternachrichten
Wetter.com

Unwetterwarnungen DWD

© Deutscher Wetterdienst, Offenbach (DWD)
Freiwillige Feuerwehr Wonsheim