ÜBUNG Kreisübergreifende Zusammenarbeit von Feuerwehr und Rettungsdienst trainiert
(red). Feuer in einem Tanklager mit zahlreichen Verletzten, so lautete das Szenario der gemeinsamen Übung der Landkreise Bad Kreuznach und Alzey-Worms am Freitag.
Angenommen wurde ein Leck in einer Kraftstoffleitung, hervorgerufen durch Baggerarbeiten. In der Folge brach ein Feuer in der Nähe des Tanklagers aus, durch das zahlreiche Arbeiter verletzt wurden. Ziel der Übung war, die kreisübergreifende Zusammenarbeit der verschiedenen Organisationen zu testen und weiter zu optimieren. Um die Übung so realistisch wie möglich durchzuführen, wurde sie bis zum Schluss geheim gehalten.
Um 19.03 Uhr am Freitagabend wurde der erste Alarm ausgelöst. Im Laufe der nächsten Stunden wurden insgesamt 15 Feuerwehreinheiten aus beiden Landkreisen mit 100 Kräften sowie die Schnelleinsatzgruppe „Sanitätsdienst“ von Deutschem Roten Kreuz und Maltesern mit 18 Fahrzeugen, zwei Motorrädern und 50 Helfern alarmiert. Zusätzlich kamen die Führungsgruppe und der Gefahrstoffzug des Landkreises Bad Kreuznach, die Rettungshundestaffel aus Hennweiler und das Team Medien zum Einsatz.
Insgesamt waren an der Übung 170 Rettungskräfte beteiligt. Während der Sanitätsdienst 18 Verletztendarsteller versorgte, dichteten die Feuerwehren die defekte Kraftstoffleitung ab, löschten das Feuer und kühlten die Kraftstofftanks und errichteten vorsorglich eine schwimmende Ölsperre auf dem Appelbach.
Die Einsatzleitung hatte Kreisfeuerinspekteur Werner Hofmann. Für die Organisation der medizinischen Rettungsmaßnahmen waren der Leitende Notarzt Dr. Peter Schmidt und Benjamin Zurek als Organisatorischer Leiter Rettungsdienst zuständig. Nach Übungsende wurden alle eingesetzten Kräfte von der Schnelleinsatzgruppe verpflegt. Werner Hofmann bei der anschließenden Nachbesprechung: „Das Übungsziel wurde erreicht. Alle Beteiligten haben professionell und mit hoher Motivation gearbeitet. Die Übung hat uns aber auch wertvolle Erkenntnisse gebracht, die in die Aus- und Fortbildung der Einheiten einfließen werden.“





